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Aus Kölner Stadtanzeiger v. 11. September 2001

Quellanlage als Publikumsmagnet




Einen großen Ansturm erlebte beim „Tag des Denkmals“ am Sonntag der mittelalterliche Tiergartentunnel, durch den einst die Blankenheimer Burg mit Wasser versorgt wurde.


Historisch interessierte Menschen kamen am Sonntag auf ihre Kosten. sie konnten erstmals die Quellfassung des Tiergartentunnels besichtigen.

Blankenheim - Das große Engagement, mit dem sich der Förderverein der Burg Blankenheim schon seit geraumer Zeit in die Arbeit geworfen hatte, machte sich am Sonntag mal wieder bezahlt. Denn obwohl das Wetter alles andere als ausflugsfreundlich war, besuchten mehrere hundert interessierte Menschen die beindruckende mittelalterliche Wasserversorgung der Burg, die in Europa einmalig ist. „Eigentlich hatten wir nur drei Führungen geplant“, berichtete Harry Bons. Aufgrund des großen Andrangs gab es im Laufe des Tages insgesamt sechs Führungen. „Hinzu kamen noch zahlreiche Neugierige, die sich die Anlage auf eigene Kappe angesehen haben“, sagte Bons zufrieden. Den Anlass für die Besichtigung lieferte der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“. Der mittlerweile in Ehren ergraute und pensionierte Bauingenieur hatte in seiner Jugend in den Überresten des Tiergartentunnels gespielt und seinem heimathistorischem Interesse war es letztlich zu verdanken, dass dieser Schatz der Vergangenheit nun nach und nach wieder freigelegt wird. „Nicht nur die Blankenheimer Bevölkerung hat großes Interesse an der Anlage gezeigt, auch von weither waren viele Geschichtsinteressierte angereist“, hatte Bons beobachtet. Die Führungen hatten Mitglieder des Vereins übernommen, aber auch Klaus Grewe, Leiter des Rheinischen Amtes für Bodendenkmalpflege, ließ es sich nicht nehmen, Besuchergruppen persönlich zu führen. Mit einem Cowboyhut vor dem Regen geschützt, verkündete er den aktuellen Stand der Forschung.

Das Archäologenteam kletterte während des Tages durch die in diesem Sommer freigelegte Quellenanlage, die am Sonntag erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Unter einem Zelt hatte man das erste Stück der hölzernen Rohranlage aufgebaut, durch die das Wasser im Mittelalter zur Burg geleitet wurde. Friedhelm Elsen erklärte dort den Sinn und Zweck der überdimensionalen „Zapfvorrichtung“, die die mittelalterlichen Wasserinstallateure am Anfang des Rohres eingebaut hatten. Sie diente dazu, das Wasser abzustellen, wenn an der Holzleitung Reparaturarbeiten durchgeführt werden mussten. Der Verein ist mit seinen Arbeiten an der Anlage noch längst nicht fertig. „Im Moment haben wir ja erst ein Zwischenergebnis“, erklärte Harry Bons. Schon bald will man damit Anfangen, die Quellenfassung zu restaurieren und mit einem Dach zu versehen. Damit die Besucher nicht mehr durch den Baustellen-Matsch laufen müssen, wird die Quelle - ähnlich wie der Tiergartentunnel - mit Wanderwegen erschlossen.

Die ausgebuddelten Holzrohre werden nun präpariert und sollen anschließend an mehreren Orten ausgestellt werden, unter anderem im Bürgerbüro der Gemeinde. Unterdessen haben auch schon die Vorbereitungen für das nächste Fest begonnen.

Am Sonntag, 1. September, soll im kommenden Jahr die Fertigstellung der Anlage groß gefeiert werden. In der Zwischenzeit heißt es für den Verein allerdings einmal wieder, kräftig selbst mit Hand anzulegen.

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