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Die lange Leitung der alten Grafen bewundert

Kölnische Rundschau


Tausende von Wanderern begaben sich auf den 19 Kilometer langen Rundweg.

Kreis Euskirchen/Blankenheim - Der eigentliche Akt der Eröffnung, das Zerschneiden des obligatorischen roten Bandes, war noch nicht vollzogen, da traf ein berittener Bote auf dem Blankenheimer Burgberg ein. Die Kunde, die er exakt um 12 Uhr brachte, dürfte die Organisatoren hoch erfreut haben. Er berichtete, dass man an einer der zwei Versorgungsstationen dringend Tee brauche, weil man dort schlichtweg keinen mehr habe. Das konnte nur eins bedeuten: Wanderer, sehr viele Wanderer, die mit dem Zug in die Eifel gekommen waren und nun vom Bahnhof Blankenheim-Wald in Richtung Burg unterwegs waren.

Unter dem Strich waren es sicherlich einige tausend Leute, die sich am gestrigen Sonntag nach Blankenheim aufgemacht hatten. Bei bestem Wanderwetter begaben sie sich auf den Tiergartentunnel-Wanderweg, der ab 11 Uhr vor der Einfahrt zur Jugendherberge mit einem Festakt unter freiem Himmel eröffnet wurde. Der 19 Kilometer lange Rundweg erschließt ein in Europa einmaliges technikgeschichtliches Denkmal.

Die Quellfassung, die Trasse der Druckleitung, der Tiergartentunnel und ein Wasserhäuschen ermöglichen einen Einblick in die außergewöhnlich aufwendige Wasserversorgung der Grafenburg im Mittelalter. Der neue, offiziell freigegebene Wanderweg, der am Bahnhof Blankenheim-Wald beginnt, verzahnt diese Einzeldenkmäler nun. Er führt aber auch durch die schöne und abwechslungsreiche Landschaft rund um Blankenheim - durch Naturschutzgebiete, vorbei an Hügelgräbern und entlang der alten Trasse der Ahrtalbahn.

Vier Redner

Professor Dr. Harald Koschik, Leiter der Bodendenkmalbehörde beim Landschaftsverband, versprach den Wanderern ein "landschaftliches und kulturelles Gesamterlebnis". Neben Dr. Andreas Lange, Professor Dr. Wolfgang Schumacher und Blankenheims stellvertretendem Bürgermeister Franz Caspers war Koschik einer von vier Redner, die das Projekt während des Festaktes Revue passieren ließen. Man könne, so Koschik, nach nun fünfjähriger Arbeit aber nur von Zwischenergebnissen sprechen. Auch mit dem Ende des dritten Bauabschnitts und der Einweihung des Tiergartentunnel-Wanderwegs sei das Projekt noch nicht beendet. Es gebe noch viel zu erforschen.

An einigen Stellen graben die Archäologen der Bodendenkmalpflege daher munter weiter. Davon konnten sich am gestrigen Sonntag auch die Besucher überzeugen. So etwa an der Bahnhofstraße gegenüber dem alten Bahnhof. Dort ist zurzeit ein Teilstück der Druckleitungstrasse freigelegt. Die Holzrohre, durch die das Wasser in Richtung Burg floss, haben sich zwar im Laufe der Jahrhunderte zersetzt. Anhand von Metallteilen, die beim Bau verwendet wurden, lässt sich der genaue Verlauf der Trasse aber rekonstruieren.

Viel Unterhaltung

Für die Wanderer, die sich zumeist auf kleinere Etappen begaben, hatten die Organisatoren - allen voran Andreas Lange und seine Mitstreiter vom Verein zur Förderung der Burg Blankenheim - ein buntes Rahmenprogramm zusammengestellt. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Bigband der Schleidener Musikschule und der Blankenheimer Kirchenchor. Mit von der Partie war auch die "mobile Redaktion" des "Kölner Stadt-Anzeiger", der die Veranstaltung großzügig unterstützte. Dort konnte sich jeder Besucher kostenfrei eine persönliche Sonderseite mit eigenem Bild als Erinnerung an die Wanderwegseröffnung erstellen lassen. Von diesem Service machten viele Besucher Gebrauch.

www.tiergartentunnel.de

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