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«Lebens- und Liebenswertes»

- Am «Tag des offenen Denkmals» dreht sich in NRW alles um das Thema «Wasser»

Düsseldorf (ddp-nrw). Das Lebenselixier Wasser steht am Sonntag im Mittelpunkt des diesjährigen «Tag des offenen Denkmals». Bundesweit sind mehr als 6700 Bauten in rund 2500 Kommunen zu besichtigen, die sonst nicht oder nur teilweise geöffnet sind. Allein in Nordrhein-Westfalen laden unter dem Motto «Wie läuft's?» rund 700 Denkmäler in 180 Städten und Gemeinden zu einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit ein. Zentral eröffnet wird der Denkmaltag am Sonntag im Eifelstädtchen Blankenheim von Landeskulturminister Michael Vesper (Grüne).

Rund 500 000 Besucher werden landesweit in historischen Mühlen, Schiffshebewerken oder Wasserburgen erwartet, die sich normalerweise dem Auge des Betrachters entziehen, wie Heinz Günter Horn, Chef-Archäologe im Landeskulturministerium, erläuterte. Ein ganz besonderes Highlight gibt es am Ort der zentralen Eröffnungsfeier. Denn die Grafen von Blankenheim ließen zwischen 1462 und 1468 ein einzigartiges Bauwerk schaffen, um die Wasserversorgung in der Burg zu sichern - den Tiergartentunnel, heute einer von nur insgesamt drei mittelalterlichen Tunneln in ganz Deutschland.

Um das Wasser von seiner Quelle zur Burg zu leiten, sei unter für die damaligen Verhältnisse äußerst schwierigen Bedingungen eine Holzröhrenleitung gebaut worden, erläuterte Horn. Und diese sei wiederum teilweise durch einen Berg geführt worden. Eine «technische Herausforderung» für die damalige Zeit, betonte Horn, und ein «sehr aufwendiges Verfahren», das sich die Grafen damals geleistet hätten.

So vielschichtig wie die Funktionen und Bedeutungen des Wassers sind auch die Denkmäler, die am Sonntag besichtigt werden können. Zu einem besonderen Sonntagsausflug lockt beispielsweise das Alte Schiffshebewerk Henrichenburg, das 1894 bis 1899 erbaut wurde. In Kalletal im Kreis Lippe kann ein Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert mit jüdischem Ritualbad besucht werden. Ein Denkmal mit Bezug zum Wasser nennt auch Krefeld sein Eigen: Die um 1905 gebaute Hafendrehbrücke ist die einzige erhaltene dieser Konstruktionsart in Deutschland.

Die Idee des Denkmals-Tags ist eine europäische und feiert in diesem Jahr 20. Geburtstag. 1984 rief der damalige französische Kulturminister Jack Lang die «Journées Portes ouvertes monuments historique» ins Leben, um die Europäer an ihre gemeinsamen kulturellen Wurzeln zu erinnern, wie Horn erläuterte. 1991 griff der Europarat die Idee auf, in Deutschland öffneten 1993 erstmals Denkmäler ihre Pforten. Organisiert wird der Tag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Besonders reizvoll an diesem Tag sei, dass sich auch private Eigentümer von Denkmälern daran beteiligten, berichtete Horn.

Der Tag, den es auch in anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) gibt, solle daran erinnern, dass Denkmäler die Welt «lebens- und liebenswert» machten und daher erhalten werden müssten, betonte Horn. Auch das Land trage seinen Teil dazu bei: Pro Jahr fließen danach rund 14,5 Millionen Euro an reinen Fördermitteln in den Denkmalschutz. Hinzu kämen Mittel aus dem Stadterneuerungsprogramm des Landes, durch das sich der Denkmalschutz wie ein «roter Faden» ziehe. (www.denkmalschutz.de)

www.tiergartentunnel.de

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