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Die Kölner sollen in die Röhre gucken





Blankenheim - Zur Tradition des Landes Nordrhein-Westfalen gehört es, alle fünf Jahre in einer großen Ausstellung die bedeutendsten Funde zu präsentieren, die die Archäologen in der jüngsten Vergangenheit aus dem Erdboden ans Tageslicht geholt haben. Unter der Federführung des zuständigen Ministers Michael Vesper wird die Schau in diesem Jahr unter dem Titel „Von Anfang an - Archäologie in NRW“ zunächst vom 13. März bis zum 28. August im Römisch-Germanischen Museum in Köln organisiert, anschließend kann sie noch ein halbes Jahr lang in Herne betrachtet werden.

 

Größter Saurier-Friedhof

Gezeigt werden in dieser Ausstellung etwa rund 320 Millionen Jahre alte, versteinerte Einhorn-Haie aus Hagen-Vorhalle oder kleine Knochen von großen Dinosauriern vom weltweit größten Saurier-Friedhof im Sauerland. Es können aber auch Zeugnisse der ältesten Phase der ersten Bauernkultur Mitteleuropas aus Niederkassel-Uckendorf oder monumentale römische Jupitersäulen aus dem rheinischen Tagebau bestaunt werden. Auch die Eifel wird in dieser Ausstellung vertreten sein: Ein halber Raum ist für den mittelalterlichen Tiergartentunnel aus Blankenheim reserviert. „Im Museum wird eine Modelllandschaft mit vielen bunten Lichtern aufgebaut“, erklärte gestern Dr. Klaus Grewe vom Rheinischen Amt für Bodendenkmalpflege bei einer Pressekonferenz im Blankenheimer Rathaus. Auch ein Stück des Tunnels werde nachgebaut, durch den die Besucher gehen können. „Man hört sogar das Wasser plätschern“, erklärte der Archäologe. Seine Prognose: „Die Kölner werden das staunend zur Kenntnis nehmen.“

Außerdem werden die Ausstellungsmacher eine „Röhrenbohrerwerkstatt“ einrichten. Zu diesem Zweck hat man sich bei Handwerkern aus dem Allgäu drei Meter lange Bohrer ausgeliehen. Denn in manchen Orten im Allgäu, etwa in Faistenoy, gibt es auch heutzutage noch eine öffentliche Wasserversorgung mit Hilfe von Holzrohren. In unserer Region hingegen sind die mittelalterlichen Holzrohre aus Blankenheim eine Besonderheit. „Normalerweise verwendet man hierzulande für Wasserleitungen Rohre aus Ton“, so der Fachmann.

Fachkundige Führung

Gestern wurden schon die bei den Ausgrabungen gefundenen Holzrohre in Blankenheim abgeholt und nach Köln gebracht. Ihnen sollen am Mittwoch, 13. April, möglichst viele Blankenheimer Bürger folgen. Denn dann organisiert der Förderverein der Burg einen „Blankenheim-Tag“ im Museum. Um 16.30 Uhr fährt ab dem Rathaus ein Bus zum Museum. Nach der Ankunft hat man eine Stunde Zeit, sich die Ausstellung unter fachkundiger Führung zu betrachten. Um 18.30 Uhr wird dann Klaus Grewe, der wissenschaftliche Leiter der Blankenheimer Ausgrabungen, die archäologischen Funde und Befunde in der Ausstellung erläutern. Die Busfahrt kostet fünf Euro, der Eintritt zur Ausstellung weitere sechs Euro. Anmeldungen unter 0 24 49 / 87-222 im Bürgerbüro.

www.tiergartentunnel.de

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