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Letzter Baggerschwenk löste Rätsel

KSTA Von GUDRUN KLINKHAMMER 22.04.2005

Völlig rätselhaft erschien Archäologen ein gestauter Wassertümpel oberhalb des Blankenheimer Industriegebiets.

BLANKENHEIM. Bereits seit 1998 erforscht ein Team um den Archäologen Dr. Klaus Grewe im Auftrag des Rheinischen Amts für Bodendenkmalpflege die mittelalterliche Wasserversorgung der Burg Blankenheim. Als ein europaweit einzigartiger Fund wird der Tiergartentunnel mit seiner hochtechnischen Druckleitung beachtet.

Aber der Tümpel im Tal „In der Rhenn“ blieb geheimnisvoll. Dass es sich wohl kaum um einen historischen Fischteich handelte, war schnell klar. Fischteiche gab es in Blankenheim im Mittelalter genug - und wesentlich zentraler. Auch eine Mühle, der man einen Teich hätte zuordnen können, war nicht auszumachen. Der Hochwasserregulierung konnte der eigenartige Stauteich auch nicht dienen. Und Stauteiche archäologisch zu untersuchen, das hatte es bis dahin noch nicht gegeben.

„Eigentlich wollten wir schon einpacken“, erinnert sich Dr. Klaus Grewe ans vergangene Jahr. Im letzten Moment machte der Bagger noch einen Schwenk an den Rand des Tümpels - und genau dort lag des Rätsels Lösung.

Seltsame Datierungen

Die Archäologen, als deren Ausgrabungsleiter Christoph Keller fungierte, stießen auf zwei mehrere Meter lange Holzrohre. Aufgrund dendrochronologischer Untersuchungen datiert das eine Rohr zurück auf das Jahr 1517, das zweite auf 1606. Das ältere der zwei u-förmig geschnitzen Rohre ist aus Buchenholz gefertigt, das jüngere aus Eiche.

Dr. Klaus Grewe erläuterte die clevere Wasserhöhen-Regulierungs-Funktion der Rohre: „Beinhaltete der Stauteich zu viel Wasser, lief das überflüssige Wasser in der Mitte des Teiches in einen so genannten „Mönch“, einen hohlen Stamm. Durch diesen Stamm wurde das Wasser in die Rohre geleitet, die unter Wasser lagen und durch dieses durch den Staudamm hindurch als Bach abgeleitet.“ Die Teiche nannten sich Deichelweiher oder Röhrenteich.

Aber wozu ein Deichelweiher, der immer die gleiche Wasserhöhe garantierte? Auch diesem Geheimnis kamen die Fachleute auf die Schliche. Dort, wo im Mittelalter Wasserrohre verlegt wurden, mussten auch immer wieder neue Rohre vorrätig sein. Um die für Wasserleitungen wie etwa den Tiergartentunnel benötigten Rohre im wahrsten Sinne des Wortes taufrisch „auf Lager“ zu haben, lagerten die damaligen Baumeister ihre Rohre luftdicht unter Wasser, abgeschlossen von Feuchtigkeits-Schwankungen der Außenluft. Bei Bedarf wurden die Rohre dann hervorgeholt und eingebaut.

„So ein Holzrohrstück hielt rund 30 bis 40 Jahre“, informiert Grewe. Professor Dr. Kunow, Direktor des Rheinischen Amts für Denkmalpflege: „Der Denkmalreichtum von Blankenheim ist für uns besonders wichtig. Forschungen haben in dieser Gemeinde, in der bereits 1894 erste Ausgrabungen durch das Provinzialmuseum durchgeführt worden sind, eine große Tradition.“

www.tiergartentunnel.de

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