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7. Das Wasserhäuschen

 Das Bauwerk hat einen inneren Grundriss mit Abmessungen von 4,9 m in der Breite und  7,4 m in der Tiefe und ist dabei leicht schiefwinklig; in einer Höhe von 1,9 m setzt das aus einem Segmentbogen bestehende Gewölbe an. 

Beim Ableuchten der Wände wurde deutlich, daß diese mit einer dünnen aber deutlichen Kalksinter­schicht überzogen waren. Diese Versinterung reicht bis zu einer Höhe von 2,2 m, wo sie mit einer klar begrenzten Linie endet, die in Längsrichtung des Bauwerks sogar noch Teile des Gewölbes bedeckt. Damit war klar, daß dieser Keller als Wasserreservoir gedient haben muß. In der dem Eingang gegen­überliegenden Stirnwand ist der ehemalige Zulauf für das Wasser zu erkennen, der in Form eines Lichtschachtes an das Gebäude angesetzt wurde. Hier wurde das aus dem Tunnel herangeführte Wasser eingeleitet. Die heute für den Zugang durchbrochene Frontseite des Gebäudes war ehemals geschlossen. Der ehemalige Zugang bestand aus einem heute zugemauerten Mannloch im Gewölbe des Wasserhäuschens. Zwischen Wasserhäuschen und dem Wasserbehälter im Burghof hat eine Wasserleitung gelegen, die vermutlich auch aus Holzrohren bestanden hat. Genaueres soll eine geplante archäologische Ausgrabung erbringen. (K.G.)

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